
2. Produktionsgeschoss
Die für einen hochinstallierten Produktionsbetrieb mit relativ grosser Änderunsrate relativ geringen Geschosshöhen waren das Resultat einer Optimierung zwischen der zur Verfügung stehenden Gebäudehöhe und einer möglichst grossen Ausnutzung. Als Tragstruktur wurde darum eine Flachdecke mit quer zum Gebäude verlaufenden Unterzügen gewählt. Die entstehenden Deckenfelder werden durch eine Doppelwand entlang der Mittelstützen einzeln angespiesen. In der Doppelwand können grössere Apparaturen plaziert werden oder auch allfällige Überkreuzungen stattfinden. Ein Haupterschliessungskanal auf dem Dach verbindet die Doppelwand mit den dortigen Technikräumen. Im Projekt zeichnet sich die Lösung all dieser in sich komplexen und untereinander verknüpften Teilprobleme auf allen Ebenen des Entwurfes - von der städtebaulichen Problemstellung bis zu Betriebsplanung - nach aussen hin ab. Im Sinne einer Assemblage soll dabei die Entwicklung aller Teile zu einer neuen Einheit ermöglicht werden, ohne dabei das Fragmentarische zu unterdrücken. Gemeinsame Elemente - wie ein alles verbindender Sockel, der das Überfluten der tiefergelegenen Räume durch die gelegentlichen Birs-Hochwasser verhindern soll - vermitteln den Massstab des Ganzen.