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Baukonstruktion im Kontext des architektonischen Entwerfens
Baustruktur
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Baustruktur richtet sich vor allem an Studierende der Architektur. Weil sie noch über wenig entwickelte Erfahrung verfügen, soll ihnen dieser Band einen analytischen Zugang zum realen Bauen ermöglichen. Aber auch dem oft in Detailentscheiden der täglichen Arbeit gefangenen Praktiker bietet er durch das Aufzeigen der Konzepthaltigkeit und der Zusammenhänge seiner konstruktiven Entscheide Hilfe und Anregung. Baustruktur war bei Professor Ronners Tod noch am wenigsten durch die Überarbeitung geformt, die er sich für die Zeit nach seiner Emeritierung vorgenommen hatte. Einzelne Teile wie Was macht der Architekt? hatte er sich als Text für seinen Entwurfsunterricht aufbereitet; Standardisierung als Idee, das konstruktiv-konzeptionelle Entwerfen überarbeitete er für die von Jan Verwijnen iniziierte Werk/Bauen+Wohnen-Nummer zum Thema Konstruktion. Der Text dieser beiden Teile ist hier unverändert abgedruckt. Die Illustrationen dazu sind zum Teil neu erstellt worden. Auch bei der Bearbeitung der restlichen Teile wurde versucht, generell so nahe wie möglich bei der ursprünglichen Textfassung und damit bei Professor Ronners originalem Gedankengut zu bleiben. Der Beispielteil wurde aktualisiert und neu gegliedert, so dass Text und begleitende Beispiele sich unmittelbar folgen. Sie sind so gewählt, dass sie eine Vielzahl von Entwurfsthemen aufzeigen, die zu Bauten führten, die schlussendlich hier auch unter dem Thema Baustruktur betrachtet werden können. Wo immer möglich kommen die Architekten durch ihre eigenen Texte zu Wort. Die Illustrationen des Kapitels Konstruktives Entwerfen weisen auch auf die beiden weiterführenden Forschungsarbeiten zu diesem Thema hin. Die von Georges Frey mit der Casa del Fascio und Une petite maison" begonnene Darstellung von Bauten als Ganzes wurde in einem eigenen Kapitel zusammengefasst und die Illustrationen zu Christian Sumis damaliger Darstellung der Maison Clarté auf der Grundlage seines inzwischen veröffentlichten Buches aktualisiert. Eine neue Darstellung der Unité dHabitation in Marseille mit Hilfe der von Professor Bernhard Hoesli aufgenommenen und später in den Fundus von Professor Ronner gelangten Photos der Baustelle schliessen diesen Teil ab. Professor Ronner hatte sich als spezielle Herausforderung vorgenommen, seine Bände Baustruktur, Zirkulation und Zahn der Zeit elektronisch zu produzieren und sich damit in einer Art Selbstversuch mit dem Computer auseinanderzusetzen. Vier Jahre später ist dies nun Realität, nicht zuletzt Dank dem Fortschritt der Technik. Ich danke dem Verlag für die Unterstützung dieses Versuchs und auch den vielen guten Geistern, die mir halfen, indem sie immer zur rechten Zeit ein schier unüberwindliches Problem aus dem Weg räumten. Speziell möchte ich Herrn Justin Messmer von MEMO erwähnen, der seine modernste Ausrüstung spontan zur Fertigstellung des Bandes zur Verfügung stellte und mir mit Rat und Tat zur Seite stand, die Tücken der Bits und Bytes zu meistern. Januar 1995 Emil Rysler |
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© Rysler -
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